Kollege/in für sprachtherapeutische Schwerpunktpraxis gesucht

Kollege/in für sprachtherapeutische Schwerpunktpraxis im Bereich Neurologie gesucht

Die “Sprachtherapie Amberg” ist eine Fachpraxis mit dem Schwerpunkt Neurologie im Münchner Norden. Es werden ausschließlich Erwachsene mit klassischen Diagnosen (Aphasie, Dysarthrophonie, Dysphagie, Dysphonie) sowie mit der Diagnose “kognitive Dyphasie” behandelt.
DIe Räumlichkeiten sind dem Klientel entsprechend gestaltet und ausgestattet. Fachspezifisches Arbeits- und Testmaterial sowie computergestützte Therapie-Programme ermöglichen gezielte Diagnositik und individuell therapeutisches Vorgehen.
Ein gutes Betriebsklima, eine ausgewogene “Work-Life Balance”, interne und externe Weiterbildungen sind uns wichtig.
Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme unter praxis@sprachtherapie-amberg.de.

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Primär Progrediente Aphasie und deren Behandlung

Die Behandlung der Primär progressiven Aphasie unterscheidet sich grundlegend von der Behandlung der klassischen Aphasie. Während bei einer Aphasie nach einem neurologischen Ereignis von einer Verbesserung auszugehen ist, definiert sich die PPA über eine Progredienz. Diese Tatsache hat einen Einfluss auf die Definition des Therapiezieles. (mehr …)

Sprachverarbeitungsmodelle

In der Aphasiediagnostik und somit auch Aphasietherapie fand in den letzten Jahren ein wichtiger Paradigmenwechsel statt. Das sprachliche Handicap wird nicht mehr syndromorientiert diagnostiziert und in Standartsyndome eingeteilt, sondern anhand eines Modells hergeleitet.  Das hypothesengeleitete Diagnostikverfahren kann nun die funktionellen Defizite eingrenzen und die selektiven Beeinträchtigungen konkreter beschreiben. (mehr …)

Kognitive Kompetenz

Die wissenschaftliche und empirische Untersuchung der Sprache verweist zunehmend auf die Tatsache, dass Sprache in ihrer Verwendung nur unter Berücksichtigung anderer kognitiver Funktionen funktioniert. Sprachtherapie muss und sollte daher in der Therapieplanung die am Sprachprozess beteiligten Denkfunktionen wie Aufmerksamkeit, Exekutiv-  und Gedächtnisfunktionen berücksichtigen. (mehr …)

Kognitiven Dysphasie in Abgrenzung zur Aphasie

Im Gegensatz zu den Aphasien lassen sich Kognitive Dysphasien mittels linguistischer Kriterien nicht hinreichend beschreiben. Während bei der reinen Aphasie die linguistische Kompetenz (Lesen/Schreiben/Sprechen/Verstehen) eingeschränkt ist, zeigen sich bei der kognitiven Dysphasie Einschränkungen einzelner Hirnleistungen (u.a. die Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistungen und Exekutivfunktionen), die als kognitive Kompetenz zusammengefasst werden. (mehr …)

Neuroplastizität

In der sprachtherapeutischen Behandlung bei neurologischen Erkrankungen und deren Rehabilitation verweisen die wissenschaftliche Erkenntnisse und empirische Untersuchungen auf den Aspekt der Neuroplastizität. Die Anpassung des Gehirns an seine Umgebung und an die Anforderungen, die wir an es stellen, beschreibt diesen Vorgang. (mehr …)

Formen der Aphasie

Die Einteilung der Aphasie in vier Grundformen, die teilweise noch heute verwendet wird, basiert auf der syndromorientierten Diagnostik mit dem Aachener Aphasietest (Huber/Poeck u.a.). In der Realität treten aber vorwiegend Mischformen auf. (mehr …)

Dysphagie: Der Schluckakt

Der Schluckakt wir in vier Phasen eingeteilt.

  1. Präorale Phase: Speisewahl

Die Nahrung wird gesehen, gerochen und berührt und in den Mund genommen. Die Vorfreude auf den Genuss der Speise (antizipatorische Stimulation) führt zu erhöhter Speichel- sowie Magensaftproduktion. (mehr …)