Kollegin für sprachtherapeutische Schwerpunktpraxis im Bereich Neurologie gesucht

Neue Räume – Junges Team – Wir suchen Dich

Die „Sprachtherapie Amberg“ ist eine Fachpraxis mit dem Schwerpunkt Neurologie im Münchner Norden. Es werden ausschließlich Erwachsene mit klassischen Diagnosen (Aphasie, Dysarthrophonie, Dysphagie, Dysphonie) sowie mit der Diagnose „kognitive Dysphasie“ behandelt. Die Räumlichkeiten sind dem Klientel entsprechend gestaltet und ausgestattet.
Fachspezifisches Arbeits- und Testmaterial sowie computergestützte Therapie-Programme ermöglichen gezielte Diagnostik und individuell therapeutisches Vorgehen.

Um den anspruchsvollen Aufgaben in der neurologischen Rehabilitation gerecht zu werden, ist mir ein gutes Betriebsklima wichtig. Ferner biete ich interne Weiterbildungen sowie finanzielle Unterstützung bei externen Fortbildungen an.

Neben guten arbeitstechnischen Rahmenbedingungen ist eine ausgewogene „Work-Life Balance“ Teil der Praxisphilosophie. Mir ist es wichtig, dass das Arbeiten im Team als Bereicherung empfunden wird und die Arbeit mit neurologischen Patienten Freude bereitet.

Beginn: November/Dezember 2019
Anstellungsart: Teilzeit mit Aussicht auf Erweiterung
Führerschein:  Ja
Weitere Benefits: Dienstwagen, Mobiltelefon, Computer, Tablet

Weitere Fragen zum Entgelt, den Arbeitszeiten und der Praxisstruktur erläutere ich gerne in einem persönlichen Gespräch. Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, bitte ich um Ihre Kontaktaufnahme, bevorzugt per E-Mail. Ich freue mich Sie kennenzulernen.

Ihre Barbara Amberg-Haubenreiser
E-Mail: praxis@sprachtherapie-amberg.de

Primär Progrediente Aphasie und deren Behandlung

Die Behandlung der Primär progressiven Aphasie unterscheidet sich grundlegend von der Behandlung der klassischen Aphasie. Während bei einer Aphasie nach einem neurologischen Ereignis von einer Verbesserung auszugehen ist, definiert sich die PPA über eine Progredienz. Diese Tatsache hat einen Einfluss auf die Definition des Therapiezieles. (mehr …)

Sprachverarbeitungsmodelle

In der Aphasiediagnostik und somit auch Aphasietherapie fand in den letzten Jahren ein wichtiger Paradigmenwechsel statt. Das sprachliche Handicap wird nicht mehr syndromorientiert diagnostiziert und in Standartsyndome eingeteilt, sondern anhand eines Modells hergeleitet.  Das hypothesengeleitete Diagnostikverfahren kann nun die funktionellen Defizite eingrenzen und die selektiven Beeinträchtigungen konkreter beschreiben. (mehr …)

Kognitive Kompetenz

Die wissenschaftliche und empirische Untersuchung der Sprache verweist zunehmend auf die Tatsache, dass Sprache in ihrer Verwendung nur unter Berücksichtigung anderer kognitiver Funktionen funktioniert. Sprachtherapie muss und sollte daher in der Therapieplanung die am Sprachprozess beteiligten Denkfunktionen wie Aufmerksamkeit, Exekutiv-  und Gedächtnisfunktionen berücksichtigen. (mehr …)

Kognitiven Dysphasie in Abgrenzung zur Aphasie

Im Gegensatz zu den Aphasien lassen sich Kognitive Dysphasien mittels linguistischer Kriterien nicht hinreichend beschreiben. Während bei der reinen Aphasie die linguistische Kompetenz (Lesen/Schreiben/Sprechen/Verstehen) eingeschränkt ist, zeigen sich bei der kognitiven Dysphasie Einschränkungen einzelner Hirnleistungen (u.a. die Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistungen und Exekutivfunktionen), die als kognitive Kompetenz zusammengefasst werden. (mehr …)

Neuroplastizität

In der sprachtherapeutischen Behandlung bei neurologischen Erkrankungen und deren Rehabilitation verweisen die wissenschaftliche Erkenntnisse und empirische Untersuchungen auf den Aspekt der Neuroplastizität. Die Anpassung des Gehirns an seine Umgebung und an die Anforderungen, die wir an es stellen, beschreibt diesen Vorgang. (mehr …)